Father-Brown

 

Die Abwesenheit von Mr. Glass

The Absence of Mr. Glass

Aus dem Zimmer von James Todhunter dringen merkwürdige Stimmen und Geräusche. Seine Vermieterin befürchtet das Schlimmste für den künftigen Schwiegersohn. Als Father Brown mit dem Kriminologen Dr. Orion Hood das Zimmer betritt, finden sie den Verdächtigen gefesselt und geknebelt ...

»Mr. Brown«, sagte er feierlich, »es ist mindestens 14 und 1/2 Jahr her, seit ich persönlich ersucht wurde, ein persönliches Problem zu untersuchen: Damals ging es um einen versuchten Giftanschlag auf den französischen Präsidenten bei einem Bankett des Londoner Oberbürgermeisters. Jetzt also handelt es sich, soweit ich verstehe, um die Frage, ob eine Ihrer Bekannten namens Maggie die geeignete Verlobte für einen ihrer Bekannten namens Todhunter ist. Alsdann, Mr. Brown, ich bin Sportsmann. Ich übernehme den Fall. Ich werde der Familie MacNab meinen besten Rat zuteil werden lassen, so gut, wie ich ihn dem französischen Präsidenten und dem König von England zuteil werden ließ – nein, besseren; 14 Jahre besseren. Heute nachmittag habe ich nichts anderes zu tun. Also erzählen Sie mir Ihre Geschichte.«

Hörprobe (7:15)
"Die Abwesenheit von Mr. Glass"
aus der Reihe "Father Brown - Das Original"
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Anmerkungen des Übersetzers Hanswilhelm Haefs

 

"Scarborough"

Scarborough

Seestadt und Seebad an der nordöstlichen Küste Englands, gegenüber der Doggerbank.

Wikipedia-Artikel: Scarborough

 

"Tantalus"

(im Original steht hier nur das Wort "tantalus")

Tantalus

Tantalus so nennt man seit 1898 einen Ständer, in dem sich (üblicherweise drei) Karaffen für Spirituosen befinden, die zwar frei da zustehen scheinen, ihm aber erst entnommen werden können, wenn eine Verriegelung geöffnet wird (von wegen Tantalus-Qualen).

Wikipedia-Artikel: Tantalos

 

"Chaucer"

Portrait von Chaucer aus dem 17. Jhdt.

Geoffrey Chaucer (ca. 1340-1400), englischer Dichter. Sein Hauptwerk sind die Canterbury Tales, ein unvollendeter Novellenkranz meist in Reimversen, eine lebendige Sittenschilderung und deftige Satire.

Wikipedia-Artikel: Geoffrey Chaucer

 

"Shelley"

Percy Bysshe Shelley, Portrait von Alfred Clint

Percy Bysshe Shelley (1792-1822), englischer Dichter und Dramatiker pantheistischer Religiosität und empörter Streiter wider alle Unterdrückung.

Wikipedia-Artikel: Percy Bysshe Shelley

 

"Kew Gardens"

Das Tropenhaus in den Kew Gardens in London

Kew Gardens ist bedeutender botanischer Garten in Richmond, einem westlichen Stadtteil von London.

Wikipedia-Artikel: Royal Botanic Gardens (Kew)

 

"Tausendundeine Nacht"

Sir Richard Francis Burton, Portrait von Frederic Leighton

Die Übersetzung dieser Sammlung ins Englische durch Sir Richard Burton ist zwar nicht unbedingt richtig, aber insofern ein besonderer Genuss, als der Angehörige eines Reitervolkes mit einem immensen equestrischen Wortschatz das Arabische, die Sprache eines Reitervolkes mit einem immensen equestrischen Wortschatz, entsprechend übertragen hat, was insbesondere bei allen die Liebe betreffenden Vorgängen zu im Deutschen nicht nachzuahmenden Hochleistungen präziser Beschreibung führt (aber die arabische Tonalität insgesamt doch verfälscht).

Wikipedia-Artikel: Tausendundeine Nacht

Wikipedia-Artikel: Sir Richard Francis Burton

 

"West End"

West End war damals jener Teil Londons, in dem solcherlei halbseidene Halbwelt zu leben liebte.

Wikipedia-Artikel: West End (London)

 

"Davenport Brothers"

Die Gebrüder Davenport

die Davenport Brothers waren US-Zirkuskünstler, die als erste 1859 mit dem "indischen Seil- und Sacktrick" auftraten und berühmt wurden.

Wikipedia-Artikel: Gebrüder Davenport

 

"Mister Glass ... Miste-Glas"

Das im Deutschen holprige Wortspiel, das hier nachzuahmen aber unumgänglich ist, klingt im Englischen viel eleganter "Mister Glass ... missed a glass" (hat das Glas nicht gefangen, verpasst, o. ä.); ein Mistglas hätte es zur Not im Deutschen auch getan, obwohl dann eine der ausgesprochenen Silben fehlte.

 

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