Father-Brown

 

Die Flüchtigen Sterne

The Flying Stars

Unter die übermütigen Gäste einer prominenten Weihnachtsgesellschaft mischen sich ein Sozialist, ein katholischer Priester und Meisterdieb Flambeau. Durch einen genialen Trick sollen einige Juwelen den Besitzer wechseln ...

[Father Brown:]
"Männer mögen sich auf einer gewissen Ebene des Guten halten können, aber kein Mann war je imstande, sich auf einer Ebene des Bösen zu halten. Der Weg führt tiefer und tiefer hinab. Ein freundlicher Mann trinkt und wird grausam; ein aufrichtiger Mann tötet und leugnet es ab. Mancher Mann, den ich kannte, begann wie Sie als ehrbarer Gesetzloser, der fröhlich die Reichen beraubte, und endete im tiefsten Sumpf."

Hörprobe (6:10)
"Die Flüchtigen Sterne"
aus der Reihe "Father Brown - Das Original"
Laden des Audioplayers ...
 
 

 

Downloadmöglichkeiten

Download "Die Flüchtigen Sterne" bei:
 
 
iTunes.de: ca. 4,99 € audible.de: ca. 4,95 € musicload.de: ca. 7,69 € de.7digital.com: ca. 7,49 € artistxite.de: ca. 7,49 €
at.7digital.com: ca. 7,49 €
exlibris.ch: ca.  CHF de-ch.7digital.com: ca. 7,9 CHF
7digital.com: ca. 5,49 £
fr.qobuz.com: ca. 7,19 €

 

 

 

Anmerkungen des Übersetzers Hanswilhelm Haefs

 

"Die Flüchtigen Sterne"

Im Original "The Flying Stars"; sie werden meist falsch als Sternschnuppen übersetzt, obwohl Sternschnuppen "falling Stars" oder "shooting Stars" sind. "Flying Stars" kann fliegende oder fliehende oder flüchtige Sterne (im Sinne nicht dauerhaften Verweilens) bedeuten, und Chesterton spielt mit allen diesen Bedeutungen im Rahmen seiner Geschichte. Deshalb erschien mir der weitestgreifende Begriff, der der "Flüchtigen Sterne", hier am angemessensten.

 

"Millet"

Jean-François-Millet

Jean-François Millet (1814-1875), französischer Maler, der zuletzt in schweren braunen und grauen Tönen erdgebundene Bauerngestalten in Landschaften von überwiegend schwermütiger Stimmung malte.

Wikipedia-Artikel: Jean-François Millet

 

"Affenbaum"

Chilenische Araukarien im Arboretum Main-Taunus

Im Original "monkey tree" (auch monkey puzzle), die Araucaria imbricata; ihr Zweigwerk ist so ungewöhnlich angeordnet und ihre Blätter so scharf wie Nadelspitzen, dass die Legende behauptet, selbst Affen könnten diesen Baum nicht besteigen; im Deutschen Schuppentanne, seltener auch Affentanne genannt.

Wikipedia-Artikel: Chilenische Araukarie

 

"The Clarion" bzw. "The New Age"

The Clarion

"The Clarion" erschien als sozialistisches Wochenblatt 1851-1932, "The New Age" war ein der sozialistisch orientierten Fabian Society nahestehendes Wochenblatt, in dem u. a. George Bernard Shaw viel publizierte.

Wikipedia-article: The Clarion

Wikipedia-article: The New Age

 

"Sirdar"

Von Urdu sardar (aus Persisch sar = Oberhaupt und dar = Besitz), in Indien und anderen asiatischen Ländern Bezeichnung für einen hohen militärischen Führer; speziell seit dem 19. Jh. der britische Oberbefehlshaber der ägyptischen Streitkräfte.

Wikipedia-Artikel: Sirdar (Ägypten)

 

"Zauberer"

Amateur magician performing 'children's magic'

England kannte/kennt den Weihnachtsmann im deutschen Sinn nicht; statt dessen wurden zu privaten Weihnachtsveranstaltungen zur Freude der Kinder nicht selten Berufs- oder Amateurzauberer gebeten.

Wikipedia-Artikel: Zauberkünstler

 

Blount spricht seinen Schwager mit "Sie" an

Man kannte sich noch nicht lange und gut genug, dass ein deutsches "du" gerechtfertigt gewesen wäre, und kumpelhaftes Duzen, wie heute so weit verbreitet, wäre für jene Zeit unverzeihlich gewesen; daher siezen sich auch Ruby und John.

Wikipedia-Artikel: Pronominale Anredeform

 

"altenglische Pantomime"

John Rich (producer) as Harlequin in an early British pantomime, c. 1720

Zu den festlichen Hausveranstaltungen des alten Europa (Hausmusik, Haustheater) in der Vorkino- und Vorfernsehzeit gehörte spätestens seit 1739 in England die Pantomime, aus römischer Tradition entstanden, durch die italienische Commedia dell'arte weiterentwickelt, in England zu einer ursprünglich ebenfalls stummen dramatischen Vorführung ausgebaut, dann in Sprechtheater umgeformt, wobei der Auflösung des "Dramas" als Abschluss eine derb-komische Szene mit Clown und Hanswurst und dem Tanz des Harlekin mit der Columbine folgte; hierbei wurden ferner Züge des Kasperl-Theaters übernommen, so etwa das Auftreten des Polizisten, der den Kasper/Harlekin unter irgendwelchen Vorwänden verhaften will, von diesem aber glorreich geschlagen wird (Verspottung der Obrigkeit); nach und nach wurde die Pantomime in die Weihnachtsveranstaltungen integriert, spätestens seit 1892 als wesentlicher Teil, wobei Familienangehörige und Freunde die Rollen spielen.

Wikipedia-Artikel: Pantomime

 

"Diamantenkönigin"

Queen of Diamonds

Die englische "Queen of Diamonds" ist die Karodame des Kartenspiels, doch hätte dieser Begriff im Deutschen den Zusammenhang mit den Theaterjuwelen verdeckt.

Wikipedia-Artikel: Spielkarte

 

The Pirates of Penzance

Drawing of the finale of Act I of The Pirates of Penzance from The Illustrated Sporting and Dramatic News, 1880

Berühmte komische Oper von Gilbert & Sullivan, Erstaufführung 1879.

Wikipedia-Artikel: Die Piraten von Penzance

 

Eine Vervielfältigung oder Verwendung der Texte und Materialien dieser Website (oder von Teilen daraus) in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen und deren Veröffentlichung (auch im Internet) ist nur nach vorheriger Genehmigung gestattet.